Workshop für Supervisor*innen und Coaches

Spätestens mit der Entscheidung zur Namensänderung reklamiert die DGSv, dass die Coaching-Bedarfe in der Arbeitswelt selbstverständlich mit dem Kompetenzrahmen von Supervisor*innen beantwortet werden können: „Mein Coach ist Supervisor!“.

Neuere Coaching-Verständnisse haben sich offenbar von einer eher an Einzelpersonen (und dabei spezifisch Führungskräften) gerichteten Beratung zu einer die komplexen Zusammenspiele zwischen Person–Rolle und Organisation beachtenden Beratung verändert.

Wie aber begegnen wir solchen Anfragen von Auftraggeber*innen in unserer alltäglichen Beratungstätigkeit? Welchem Verständnis von Coaching und Supervision folgen wir dabei? Durch welche Konzepte von Coaching und Supervision ist unser Handeln bestimmt? Wie grenzen wir sie ab?

In unserem Seminar wollen wir anhand von Fallsituationen in Auftragsklärung und Akquisition die Abgrenzungsfragen aufwerfen. Ziel ist es, die Widersprüchlichkeiten besser verstehen und konzeptionell bewusster handhaben zu können.

„Coaching“? – oder „Supervision“? – Nachdenken über unsere Beratungspraxis und ihre Formate

26.–27. Juni 2020, Warburg

Preis: 320,00 € (ohne Unterkunft und Verpflegung)

Leitung: Dr. Bernadette Grawe, Dr. Jürgen Kreft