Ergebnisse einer Umfrage

1 Hintergrund

Wir haben uns im Rahmen des Abschlusskolloquiums in meiner Studiengruppe mit Tabus in der Supervision und ich konkret mit dem Thema Sexualität und (physische) Attraktivität befasst.

Ich habe in meiner frühen Akquisephase die Erfahrung gemacht, dass die körperliche Attraktivität eines Supervisanden mein Verhalten und meine Arbeitsweise beeinflusst hat. Dies hat mich retrospektiv sehr verwundert, da ich mich im beruflichen Kontext nicht besonders anfällig für einen „Flirt“ eingeschätzt hätte.

2020 wurde eine Studie in der Schweiz durchgeführt, bei der Psychotherapeut:innen u. a. gefragt wurden, ob und wie oft sie sich schon von Patient:innen körperlich angezogen gefühlt haben/verliebt gewesen seien. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass dies ein häufiges Phänomen ist (vgl. Rhyl und Wyn, 2020).

Mir hat sich aufgrund der Studienergebnisse und meiner eigenen Erfahrung die Frage gestellt, ob das Phänomen auf die Supervision übertragbar ist, d. h. auch in Beziehungen eine Rolle spielt, die im beruflichen Beratungskontext stattfinden, oder ob es sich bei mir um eine Einzelerfahrung handelt, die sich durch meine Unerfahrenheit, mein Geschlecht, mein Alter etc. erklären lässt.

In der Supervision geht es um die berufliche Beratung, aber auch um zwischenmenschliche Beziehungen. Wie diese Beziehungen gestaltet werden, hat unter anderem mit der eigenen Biographie und gemachten Erfahrungen zu tun. Wir gestalten diese Beziehungen als Menschen, als Personen mit einem äußeren Erscheinungsbild und unseren Urinstinkten – zu denen auch die Sexualität zählt (vgl. u. a. Karl Leonhard, 1964, Sigmung Freud, 1920, Donald Symon, 1979).

Literatur zu dem Thema körperliche Attraktivität und Sexualität im Kontext Supervision gibt es kaum. Sich von Supervisand:innen körperlich angezogen zu fühlen, sich verführen zu lassen, gilt schnell als unprofessionell und ist daher mit Scham besetzt. Ein Tabu – auch, weil es einen sehr intimen Bereich der Supervisor:innen betrifft – die eigene Sexualität und Verführbarkeit.

2 Methodik

Um der Antwort auf die Frage, ob Sexualität und (physische) Attraktivität auch im Supervisionskontext eine Rolle spielen, näher zu kommen, habe ich einen Fragebogen erstellt, der sieben Ja/Nein Fragen sowie fünf Fragen zur Person umfasste.

Die ersten vier Ja/Nein Fragen sind in Anlehnung an die o. g. Studie aus der Schweiz entstanden und haben sich in der Intensität der erfragten Gefühle/Handlungen „gesteigert“. Von „Haben Sie jemals eine:n Ihrer Supervisand:innen/Coachees attraktiv gefunden?” bis hin zu “Haben Sie jemals erotische Aktivitäten mit einer/einem Ihrer Supervisand:innen/Coachees ausgetauscht?”.

Die darauffolgenden drei Fragen bezogen sich auf die gegenüberliegende Perspektive, also ob man schon einmal das Gefühl gehabt hat, wegen seiner Äußerlichkeit für einen Job ausgewählt worden zu sein; oder die genannten Gefühle (jemand flirtet mit einem, jemand ist verliebt) von eine:r seiner Supervisand:innen/Coachees erlebt hat.

Zuletzt wurden fünf personenbezogene Fragen gestellt. Endgültig in die Auswertung eingeflossen sind Geschlecht, Alter und Berufserfahrung als Supervisor:in/Coach in Jahren.

Die Umfrage wurde mit Lamapoll erstellt. Der Link zur Umfrage wurde über die Kursleitungen des Ausbildungskurses und eigene persönliche Kontakte per E-Mail geteilt.

Das Ausfüllen der Umfrage war vom 25.04.2025 bis 31.05.2025 möglich.

3 Ergebnisse

3.1 Stichprobe

Bei der Auswertung sind nur diejenigen Teilnehmer:innen berücksichtigt worden, die den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben (n=67).

Die Gesamtstichprobe (n=67) setzte sich aus 43 weiblichen Teilnehmerinnen (64%), 23 männlichen Teilnehmern (34%) und einer diversen Person (1%) zusammen.

Das Durchschnittsalter betrug 56 Jahre (35–77 Jahre). Die Teilnehmer:innen hatten eine durchschnittliche Berufserfahrung von 14 Jahren (1–40 Jahre) (siehe Tab. 1).

  n nG (%) M (SD±)
Gesamtstichprobe 67
Geschlecht
                    weiblich 43 (64)
                    männlich 23 (34)
                    divers

 

1 (1)
Alter in Jahren a 56 (±10)
Berufserfahrung in Jahren b 14 (±11)

Tabelle 1: Stichprobencharakteristika; Anmerkungen: n = Größe der Gesamtstichprobe, nG = Häufigkeit in der jeweiligen Gruppe, % = Prozentsatz, M = Mittelwert, SD = Standardabweichung, a = 1 fehlender Wert, b = 2 fehlende Werte

3.2 Ergebnisse Frage 1–4

81 % gaben an, mindestens 1 × eine:n ihrer Supervisand:innen/Coachees attraktiv gefunden zu haben (Frage 1).

39 % beantworteten Frage 2, also ob sie sich mindestens 1 × von einer Supervisandin/einem Supervisanden/Coachee sexuell angezogen gefühlt haben, mit ja.

12 % gaben an, dass sie mindestens 1 × Verliebtheitsgefühle gegenüber einer Supervisandin/einem Supervisanden/Coachee gehabt hätten.

Der Austausch von erotischen Aktivitäten wurden von allen Teilnehmer:innen verneint (siehe Abb. 1).

Balkendiagramm mit vier Kategorien zu erotischen Gefühlen von Supervisor:innen gegenüber Supervisand:innen (Attraktivität, sexuelle Anziehung, Verliebtheit, erotische Aktivitäten) und prozentualen „Ja“- und „Nein“-Angaben bei n = 67.

Abb. 1: Verteilung der Antworten zu Fragen 1–4 in Prozent, n = Stichprobengröße

Filtert man die Ergebnisse nach Geschlecht (hier nur männlich und weiblich aufgrund der niedrigen Fallzahl „divers“), zeigt sich folgendes:

Bei der Frage zur Attraktivität gibt es keinen nennenswerten Unterschied (87 % ja, männlich, 77 % ja, weiblich); bei der Frage ob man sich schon mal sexuell angezogen gefühlt hat, zeigt sich, dass dies in der männlichen Teilnehmergruppe prozentual deutlich häufiger angegeben wurde (65 % ja, männlich, vs. 23 % ja, weiblich), siehe Abb. 2. Auch bei der Frage nach Verliebtheitsgefühlen gibt es einen größeren Prozentsatz in der männlichen Gruppe.

Balkendiagramm mit vier Kategorien zu erotischen Gefühlen von Supervisor:innen gegenüber Supervisand:innen, getrennt nach Geschlecht (männlich n = 23, weiblich n = 43) und prozentualer Zustimmung.

Abb. 2: Prozentuale Zustimmung zu Fragen 1–4 nach Geschlecht mit Angabe der Kohortengröße n

Wenn man die Ergebnisse nach Berufserfahrung filtert, zeigt sich, dass zumindest das Phänomen des jemanden attraktiv Findens mit zunehmender Berufserfahrung zunimmt (Gesamt 81 %, 1–3y 53 %, >15y 96 %). Bei Frage 3 zeigt sich dieser Effekt weniger deutlich, bei Fragen 2 und 4 (insgesamt keine Zustimmungen) gibt es keinen Zusammenhang zwischen Berufserfahrung und Ja Antworten (Abb. 3).
Balkendiagramm zu erotischen Gefühlen von Supervisor:innen gegenüber Supervisand:innen, differenziert nach Berufserfahrung (1–3, 4–10, 11–15, über 15 Jahre) mit prozentualer Zustimmung in drei Kategorien.
Abb. 3: Prozentuale Zustimmung zu Fragen 1–3 nach Berufserfahrung, n = Kohortengröße

Gefiltert nach Alter konnten keine Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen eruiert werden.

3.3 Ergebnisse Fragen 5–7

Balkendiagramm mit drei Antwortkategorien und Prozentangaben (n = 67). Grün steht für „ja“, rot für „nein“. Kategorie 1: „Wegen äußerer Erscheinung für Auftrag ausgewählt“ – ca. 36 % ja, ca. 64 % nein. Kategorie 2: „Supervisand:in mit einem:r geflirtet“ – ca. 51 % ja, ca. 49 % nein. Kategorie 3: „Supervisand:in in eine:n verliebt“ – ca. 13 % ja, ca. 87 % nein. Y-Achse: „Angaben in %“ (0–100).

Abb. 4: Verteilung der Antworten zu Fragen 5–7 in Prozent, n = Stichprobengröße

36 % gaben an mindestens 1 × das Gefühl gehabt zu haben wegen ihrer äußeren Erscheinung für einen Auftrag ausgewählt worden zu sein (Frage 5). 51 % beantworteten Frage 6, also ob sie mindestens 1 × das Gefühl gehabt haben, dass ein:e Supervisand:in/Coachee mit ihnen geflirtet hat, mit ja. 13 % gaben an, dass sie mindestens 1 × das Gefühl gehabt hätten, dass ein:e Supervisand:in in sie verliebt gewesen sei (siehe Abb. 4).

Filtert man auch diese Ergebnisse nach Geschlecht (hier ebenfalls nur männlich und weiblich aufgrund der niedrigen Fallzahl „divers“), zeigt sich folgendes:

Bei der Frage, ob man schon einmal das Gefühl hatte, wegen seiner Äußerlichkeit für einen Auftrag genommen worden zu sein, zeigt sich, dass dies in der Gruppe der Frauen häufiger genannt wurde (42 % ja weiblich, vs 22 % ja, männlich). Bei der Frage, ob schon mal mit einem geflirtet wurde, beantworteten 70 % der Männer und 42 % der Frauen diese mit Ja. Bei Frage 7, ob man jemals das Gefühl hatte, dass ein:e Supervisand:in/Coachee in einen verliebt gewesen ist, gab es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Geschlechtern (17 % ja männlich, vs 12 % ja, weiblich) (siehe Abb. 5).

Balkendiagramm mit drei nebeneinander angeordneten Kategorien zur Zustimmung in Prozent, getrennt nach Geschlecht: Links „Wegen äußerer Erscheinung für Auftrag ausgewählt“ mit etwa 22% Zustimmung bei Männern (türkiser Balken) und 40% bei Frauen (gelber Balken); in der Mitte „Supervisand:in mit eine:m geflirtet“ mit rund 70% bei Männern und 42% bei Frauen; rechts „Supervisand:in in eine:n verliebt“ mit etwa 18% bei Männern und 13% bei Frauen.

Abb. 5: Prozentuale Zustimmung zu Fragen 5–7 nach Geschlecht, n = Kohortengröße

Eine Filterung nach Alter war nur bei den weiblichen Teilnehmer:innen möglich, da es zu wenig Männer gab, die das Kriterium < 50y erfüllten (n=3).

Es zeigte sich, dass bei den Frauen >50y 50 % schon mal das Gefühl hatten, wegen ihres Äußeren für einen Job ausgewählt worden zu sein, während es bei den <50-jährigen „nur“ 25 % waren. Gleiche Ergebnisse zeigten sich auch für die Frage, ob man schon mal das Gefühl hatte, dass mit einem geflirtet wurde. Die durchschnittliche Berufserfahrung bei den >50-jährigen waren 21 Jahre, bei den <50-jährigen 4 (siehe Abb. 6).

Balkendiagramm mit drei nebeneinander angeordneten Kategorien zur Zustimmung in Prozent für Frauen, aufgeschlüsselt nach Alter: Links „Wegen äußerer Erscheinung für Auftrag ausgewählt“ mit etwa 25% Zustimmung bei Frauen bis 50 Jahre (hellblauer Balken) und 50% bei Frauen über 50 Jahre (dunkelblauer Balken); in der Mitte „Supervisand:in mit eine:m geflirtet“ mit rund 19% bei Frauen bis 50 Jahre und 54% bei Frauen über 50 Jahre; rechts „Supervisand:in in eine:n verliebt“ nur mit einem dunkelblauen Balken für Frauen über 50 Jahre mit etwa 15% Zustimmung.

Abb. 6: Prozentuale Zustimmung zu Fragen 5–7 von Frauen nach Alter, n = Kohortengröße

4 Diskussion

Bei der Erhebung handelt es sich lediglich um eine Umfrage, die quantitativ deskriptiv analysiert wurde, um einen Eindruck davon zu bekommen, ob das Thema Attraktivität/Sexualität im Bereich der Supervision eine Rolle spielt.

Die Antwort ist meines Erachtens sehr eindeutig: Ja.

Unabhängig von Geschlecht und Alter – die größte Anzahl (81 %) der teilnehmenden Supervisor:innen haben angegeben, dass sie mindestens 1 × eine:n Supervisand:in/Coachee attraktiv gefunden haben. Hier zeigt sich eine deutliche Häufung der „Ja“ Antworten mit zunehmender Berufserfahrung. Bei >15 Jahren Berufserfahrung gaben 96 % der Befragten an, dass ihnen dies schon mal passiert sei. Es kann vielleicht als ein „wenn man lang genug arbeitet, wird es den meisten irgendwann begegnen Phänomen“ beschrieben werden.

Je „intensiver“ die Gefühle (sexuell angezogen, verliebt) desto weniger „Ja“ Antworten gab es. Eine klare Grenze scheint es bei erotischen Aktivitäten zu geben – diese wurden von allen Teilnehmenden verneint. Inwiefern auch die eigene Scham ein Bias ist, der zu der graduellen Abnahme der Ja- Antworten geführt hat, ist nicht eruierbar.

Unter den Männern waren Gefühle von sexueller Anziehung und Verliebtheit häufiger vertreten als unter den Frauen. Ursächlich hierfür könnte der „sexual double standard“ (SDS) sein (vgl. Emmerink et al, 2016). [1] Unter SDS versteht man den Fakt, dass Männer bei gleichem sexuellem Verhalten positiver bewertet werden als Frauen (vgl. Crawford & Popp, 2003, Marks & Fraley, 2005). So wird z. B. Promiskuität bei Männern eher positiv konnotiert, bei Frauen dagegen negativ. Da es für Männer gesellschaftlich legitimer ist, Attraktivität/sexuellen Reizen zu verfallen, bestehen gegebenenfalls weniger Hemmungen, die Fragen mit „ja“ zu beantworten.

Weniger als die Hälfte der Supervisor:innen (36 %) hatten schon einmal das Gefühl, wegen ihrer äußeren Erscheinung für einen Job ausgewählt worden zu sein. Frauen gaben dies häufiger an (42 % der Frauen vs 22 % der Männer). Das Ergebnis ist passend zu wissenschaftlichen Studien, die nahelegen, dass Frauen häufiger aufgrund ihres Aussehens bewertet und eingestellt werden (vgl. Langlois et al 2000, Howlett et al 2015).

Die Mehrzahl der Männer hatte schon einmal das Gefühl, dass ein:e Supervisand:in/Coachee mit ihnen flirtet (70 % der Männer vs 42 % der Frauen). Möglich wäre, dass Männer weniger Hemmungen haben, dies zu bejahen, da sie weniger fürchten, deswegen in ihrer Kompetenz angezweifelt zu werden. Wenn jemand mit dem Supervisor, als „mächtigem Mann“ flirtet, könnte dies als angenehme Bestätigung empfunden werden; wenn jemand mit der Supervisorin, als mächtige Frau, Leiterin des Settings, flirtet, könnte dies eher als „nicht ernst genommen“ werden empfunden werden.

Die Umfrage hat aber, wie gesagt, rein deskriptiven Charakter und kann sicherlich nur Tendenzen angeben. Darüber hinaus gibt es weitere Limitationen:

Die Gruppe der weiblichen Teilnehmerinnen war fast doppelt so groß wie die, der männlichen Teilnehmern. Es konnte nicht differenziert werden, was die einzelnen Teilnehmer:innen unter den Begriffen „attraktiv finden“, „sexuell angezogen“, „verliebt sein“ verstehen bzw. wie sie selbst diese definieren würden. Darüber hinaus wurden keine Informationen erhoben, in welchem Kontext die Erfahrungen gemacht wurden, in welcher Art des Prozesses, ob es sich um Übertragungs- Gegenübertragungsgefühle gehandelt hat etc.

5 Fazit

Die Umfrage hat trotz aller genannten Limitationen gezeigt, Sexualität und Attraktivität spielen eine Rolle in Supervision und Coaching. Erfahrungen sollten daher besprechbar sein, müssen besprechbar gemacht werden.

Sicherlich lassen sich viele der von Supervisor:innen erlebten Gefühle  in diesem Bereich erklären (Übertragungs-/Gegenübertragungsphänomene etc.). Und dennoch sollte uns bewusst sein und sollten wir kritisch reflektieren: trotz aller Professionalität, trotz aller Abstinenz und psychodynamischen, analytischen Phänomenen, die wir in den Supervisionen beobachten, gibt es eben auch den einen biologischen, triebgesteuerten Teil, bei dem wir Menschen attraktiv finden und uns zu ihnen hingezogen fühlen. Weil wir als Supervisor:innen eben doch auch nur Menschen  mit Urinstinkten und Trieben sind.


Literatur:

  • Crawford, M., & Popp, D. (2003). Sexual double standards: A review and methodological critique of two decades of research. Journal of Sex Research, 40(1), 13–26. https://doi.org/10.1080/00224490309552163
  • Emmerink, P. M. J., van den Eijnden, R. J. J. M., Vanwesenbeeck, I., & Ter Bogt, T. F. M. (2016). The relationship between endorsement of the sexual double standard and sexual cognitions and emotions. Sex Roles, 75(7–8), 363–376. https://doi.org/10.1007/s11199-016-0616-z
  • Freud, S. (1920). Jenseits des Lustprinzips. In S. Freud, Gesammelte Werke (Bd. 13, S. 1–69). Internationaler Psychoanalytischer Verlag.
  • Freud, S. (1905/2020). Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (E-Book-Ausgabe). Lunata.
  • Howlett, N., Pine, K., Cahill, N., Orakcioglu, I., & Fletcher, B. (2015). Unbuttoned: The interaction between provocativeness of female work attire and occupational status. Sex Roles, 72(3-4), 105-106. https://doi.org/10.1007/s11199-015-0450-8
  • Langlois, J. H., Kalakanis, L., Rubenstein, A. J., Larson, A., Hallam, M., & Smoot, M. (2000). Maxims or myths of beauty? A meta-analytic and theoretical review. Psychological Bulletin, 126(3), 390–423. https://doi.org/10.1037/0033-2909.126.3.390
  • Leonhard, K. (1964). Instinkte und Urinstinkte in der menschlichen Sexualität: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte menschlicher Instinkte. Enke.
  • Marks, M. J., & Fraley, R. C. (2005). The sexual double standard: Fact or fiction? Sex Roles, 52(3–4), 175–186. https://doi.org/10.1007/s11199-005-1293-5
  • Rhyn, E., & von Wyl, A. (2020). Verliebtheitsgefühle und damit assoziierte Phänomene gegenüber PatientInnen in der Psychotherapie. Psychotherapie-Wissenschaft, 10(1), 67–76. https://doi.org/10.30820/1664-9583-2020-1-67
  • Symons, D. (1979). The evolution of human sexuality. Oxford University Press.

[1]          Es gibt für diesen Begriff bisher keine standardisierte deutsche Übersetzung, weswegen hier der englische Begriff, bzw. die Abkürzung „SDS“ benutzt wird.

Paula Döllscher

*1984 in Bergisch-Gladbach, wohnhaft in Köln, 2003–2010 Studium der Humanmedizin, Martin-Luther-Universität Halle (Saale), seit 09/2016 Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit tiefenpsychologischer Therapieausbildung, seit 11/2022 Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, seit 10/2022 Supervisorin i. Q., seit 08/2021/aktuell tätig in der Klinik für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, St. Marien Hospital Bonn

Spielen Sexualität und (physische) Attraktivität in der Supervision eine Rolle?