von der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) zertifiziert

Sie wollen:

  • Menschen in ihren beruflichen Konflikten kompetent beraten
  • schwierige institutionelle Prozesse professionell begleiten und ihre Gestaltung kritisch reflektieren
  • persönliche Probleme, zwischenmenschliche Konflikte und institutionelle Hintergründe diagnostizieren
  • die eigene Persönlichkeit weiter entwickeln und eigene und fremde Reaktionen und Motive auf dem Hintergrund biografischer Erfahrungen besser verstehen
  • an Ihrer augenblicklichen Lebens- und Arbeitssituation etwas verändern, neue Perspektiven entwickeln
  • sich beruflich weiter entwickeln, Kompetenzen ausbauen und im Kontext beruflicher Karriereplanung nutzen
  • ein zweites Standbein aufbauen und so die Abhängigkeit in der eigenen Organisation verringern
  • sich selbstständig machen, eine eigene Praxis aufbauen
  • das facettenreiche Zusammenspiel persönlicher, gruppendynamischer und institutioneller Faktoren als Grundlage beruflichen Handelns verstehen und bewusster gestalten.

Wir bieten:

  • eine Supervisionsausbildung, die auf eine professionelle, werte- und theoriegeleitete Beratung von Menschen und Institutionen vorbereitet
  • Psychoanalyse, Gruppendynamik und Organisationssoziologie in Theorie und Praxis
  • einen berufsrollenzentrierten Selbsterfahrungsprozess, der die Reflexion eigener Wahrnehmungs-, Einstellungs- und Verhaltensmuster auf dem Hintergrund der individuellen Lebensgeschichte ermöglicht
  • ein gruppendynamisches Konzept, das Sie in die Lage versetzt, eigene Erfahrungen in der Kursgruppe für das Verstehen von Gruppen und Teams zu nutzen
  • Gelegenheit, sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf Organisationen und das Verständnis von Arbeit auseinander zu setzen
  • einen Gewinn an persönlicher, theoretischer und methodischer Kompetenz
  • die Entwicklung der Fähigkeit, Aufträge zu akquirieren, in Augenhöhe zu verhandeln und nach erfolgter Auftragsklärung ein angemessenes Beratungssetting zu entwickeln
  • die Möglichkeit, die neu erworbenen Kompetenzen als freiberuflicher Berater, freiberufliche Beraterin und/oder als Qualifizierung der beruflichen Fähigkeiten zu nutzen
  • die Entwicklung einer supervisorischen Haltung, die Sicherheit gibt und die Auseinandersetzungen mit fremden, schwierigen, konflikthaften Situationen erleichtert.

Ausbildung bei FiS

Seit 1984 bilden wir erfolgreich Supervisoren und Supervisorinnen aus. Zur Zeit läuft unser 23. Ausbildungsgang. Im Februar 2019 beginnen wir mit der 24. Supervisionsausbildung.

Das Besondere unserer Ausbildung ist die konzeptionelle Verknüpfung gruppendynamischer, psychoanalytischer und organisationsanalytischer Theorien. Sie bietet einen Zugang zum Verstehen der Wechselwirkung von psychischem Erleben, interaktionellem Handeln und Organisationsstrukturen und -prozessen. Genau an diesen Nahtstellen von Person, Interaktion und Organisation spielen sich häufig die beruflichen Konflikte ab, von denen Supervisanden berichten.

Das gruppendynamische Ausbildungskonzept mit einem sich durch die gesamte Ausbildung ziehenden intensiven rollenbezogenen Selbsterfahrungsprozess ermöglicht neben der Entwicklung der Supervisorenrolle auch eine kontinuierliche Persönlichkeitsentwicklung. Dies weist darauf hin, dass wir der Person des Supervisors, der Supervisorin eine besondere Bedeutung beimessen. Sie ist – mit ihrer Interaktion mit den Supervisanden, mit ihrem Verständnis von Übertragung–Gegenübertragung und mit dem immer wieder notwendigen Balanceakt zwischen Nähe und Distanz – das wichtigste Instrument im Supervisionsprozess.

Bei uns ausgebildete Supervisoren und Supervisorinnen arbeiten freiberuflich oder nebenberuflich in ganz Deutschland in unterschiedlichen Feldern und Institutionen als SupervisorInnen, Coaches und BeraterInnen. Was sie verbindet, ist ein Supervisionskonzept, das

  • kontinuierliche Selbstreflexion
  • das Wissen um die Bedeutung unbewusster Einflussfaktoren bei Individuen und Institutionen
  • das ständige Bemühen um Verstehen als Grundlage für Veränderungen
  • und die Akzeptanz, dass Konflikte notwendiger Bestandteil menschlichen Seins und beruflicher Beziehungsgestaltung sind

beinhaltet.

Ziel ist die Entwicklung einer supervisorischen Haltung. Unsere Ausbildung ist vielschichtig, interessant und praxisnah. Es sind drei intensive, anregende Jahre, die persönliche und professionelle Entwicklung und neue Wahrnehmungsdimensionen ermöglichen.

Wenn Sie neugierig auf sich selbst und andere Menschen sind, Interesse haben, berufliche Beziehungen und Organisationsprozesse besser zu verstehen, und an gesellschaftlichen und institutionellen Entwicklungen und ihrer Gestaltung interessiert sind, dann ist unsere Ausbildung richtig für Sie.

Erfahrungsbericht Christiane Hoeren

Erfahrungsbericht Gerhard Haneklau

Erfahrungsbericht Sophia Cojaniz

 

Nachgefragt:

Die FiS-Supervisionsausbildung:
Konzept – Verfahren – Personen – Termine

InteressentInnen an einer FiS-Supervisonsausbildung können sich bei einem Kaminabend über Voraussetzungen, Zielrichtung, Arbeitsweisen und Aufbau dieser Ausbildung informieren. DozentInnen der Ausbildung kann man an diesem Abend kennenlernen. Sie geben gerne Auskunft über Konzepte, Verfahren und Termine.

Termin 1 – Warburg
28. Sept. 2018, 17.00–21.00 Uhr
Leitung: Dr. Bernadette Grawe

Termin 2 – Münster
9. Dezember 2018, 17.00–21.00 Uhr
Leitung: Dr. Monika Maaßen

 

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