Dynamische Abstinenz als Leitungskompetenz in Balintgruppen
Dynamik und Zurückhaltung
Michael Balint definiert die Rolle des Gruppenleiters prägnant: »Leitung ist eine medizinische Kunst: einen Prozess zu begleiten, ohne ihn zu dirigieren.« (Balint 1957, S. 326)
In der Leitung von Balintgruppen entstehen Momente, in denen ein deutlicher Impuls zur Intervention spürbar wird. Die Gruppe stockt, Teilnehmende signalisieren Erwartung, ein affektiv aufgeladener Moment bildet sich heraus. Ein kurzer Kommentar könnte in dieser Situation ordnen, entlasten oder klären. Gleichzeitig entsteht jedoch ein Zögern: Würde eine Intervention den Prozess öffnen – oder ihn vorzeitig schließen?
Sigmund Freud (1912) wies früh darauf hin, dass analytische Prozesse nicht durch Aktivität, sondern durch Zurückhaltung wirksam werden: Eingreifen, Beruhigen oder Strukturieren zur falschen Zeit verkürzt das Verstehen, statt es zu vertiefen. Diese Warnung ist für die Leitung von Balintgruppen unmittelbar relevant: Das bewusste Innehalten entscheidet darüber, ob sich der unbewusste Gruppenprozess entfalten kann oder vorzeitig „eingefroren“ wird.
Die klinische Erfahrung – insbesondere aus der langjährigen Teilnahme an Balintgruppen mit unterschiedlichen Leitungsmodellen – verdeutlicht, dass Abstinenz selten rein praktiziert, aber stets als wirkmächtiges Element erfahren wird. Aus dieser Mischung von implizitem Wissen, Unsicherheit und professioneller Verantwortung leitet sich die Frage ab: Wie wird Abstinenz wirksam – und was macht sie in der Praxis der Gruppe konkret aus?
Wirksamkeit dynamisch verstandener Abstinenz
Die Wirksamkeit dynamisch verstandener Abstinenz liegt nicht in sichtbaren Interventionen, sondern in der bewussten Unterlassung vorschneller Bedeutungszuschreibungen. Indem die Leitung Deutungen oder Lösungsvorschläge zurückstellt, bleibt der unbewusste Gruppenprozess offen und erlebbar. Erst dieses Aushalten erlaubt es, dass Übertragungen, Gegenübertragungen und implizite Dynamiken von der Gruppe selbst wahrgenommen und reflektiert werden können.
Das Konzept der „dynamischen Abstinenz“ entfaltet seine volle Wirksamkeit jenseits einer rein rigiden, passiven Regel. In Anlehnung an Autoren wie Johannes Cremerius (1998) wandelt sich das Verständnis von einer bloßen Enthaltung hin zu einer aktiven, inneren Haltung. Hierbei geht es um die bewusste Wahrnehmung und Regulation eigener Bedürfnisse, Gegenübertragungsaffekte und vorschneller Deutungsimpulse durch die Leitung. Die Abstinenz dient dem ausschließlichen Zweck, dem supervisorischen Prozess Raum zu geben und das Selbsthilfepotenzial der Gruppe zu entfalten. Die Kunst der Leitung liegt in dieser Balance: Volle Präsenz und Aufmerksamkeit ermöglichen es, den stimmigen Moment für eine sparsame und gezielte Intervention zu erspüren, um den Prozess zu öffnen, statt ihn vorschnell zu schließen.
In der Praxis zeigt sich die Wirksamkeit dieser Haltung darin, dass Bedeutungen nicht von der Leitung bereitgestellt, sondern von der Gruppe entwickelt werden. Dies fördert affektive Beteiligung, Selbstreflexion und Mentalisierung – zentrale Ziele Balint-typischer Leitung.
Haltung und innere Präsenz: Resonanzräume schaffen
Abstinenz und Haltung sind untrennbar miteinander verbunden und bilden die Grundlage professioneller Leitung in Balintgruppen. Haltung beschreibt dabei die innere Präsenz, die es erlaubt, Resonanzen zu erspüren, ohne sie zu vereinnahmen oder vorschnell zu beantworten. Dies erfordert kontinuierliche innere Arbeit: Die Wahrnehmung und Regulation eigener Gedanken, Affekte, körperlicher Reaktionen und impliziter Bewertungen, während gleichzeitig der Raum für die Gruppe offengehalten wird (Otten, 2003; Weigand, 2010).
Reik (1983) und Freud (1912) betonen, dass Leitung in psychoanalytischen Prozessen vor allem durch Halten, nicht durch sofortiges Handeln wirksam wird. Diese Perspektive untermauert die abstinente Haltung: Wahrnehmung und Reflexion werden priorisiert, Interventionen bewusst zurückgestellt. Haltung fungiert somit als lebendige Brücke zwischen Wahrnehmung und Raumgestaltung.
Wissen, Nicht-Wissen und die Balance in der Leitung
Ein zentrales Spannungsfeld abstinenter Leitung ist die Balance zwischen Wissen und Nicht-Wissen. Michael Balint (1957) beschreibt Leitung als „medizinische Kunst“: einen Prozess zu begleiten, ohne ihn zu dirigieren. In Balintgruppen für Supervisor:innen bedeutet dies, dass vorhandenes Fachwissen zwar präsent ist, jedoch bewusst nicht im Vordergrund steht, um Exploration zu ermöglichen.
Das psychoanalytische Erstinterview nach Argelander (1970) bietet hier eine wichtige Referenz. Argelander beschreibt das Erstinterview als diagnostischen und zugleich haltenden Prozess, in dem Leitung nicht durch Interpretation, sondern durch strukturierte Offenheit wirkt. Das Nicht-Wissen dient nicht dem Rückzug, sondern der präzisen Wahrnehmung: Was zeigt sich? Was wird vermieden? Wo bilden sich Affekte, Brüche oder Verdichtungen? Übertragen auf Balintgruppen wird dieses analytische Nicht-Wissen zu einem inneren Modell abstinenter Leitung, das Selbstbeobachtung und Mentalisierung fördert.
Diese Haltung ist erlern- und entwickelbar: Sie wird durch Selbsterfahrung, Supervision und kontinuierliche Reflexion gefestigt. Die Leitung lernt, innere Impulse wahrzunehmen, ohne sie sofort agieren zu müssen, und hält damit Resonanzräume für die Gruppe stabil. Methoden wie Supervision, Intervision sowie das implizite „Lernen am Modell“ unterstützen die Entwicklung dieser Kompetenz.
Freie Assoziation ermöglichen – Versuchung zur Intervention
Abstinenz ist untrennbar mit der Ermöglichung freier Assoziation verbunden. Balintgruppen leben davon, dass Gedanken, Bilder und Affekte auftauchen dürfen, ohne vorschnell geordnet, bewertet oder funktionalisiert zu werden. Dies fordert ein „Denken ohne Geländer“ (Arendt, 2005), das sich nicht an vorgefertigten Urteilen festhält. Freie Assoziation ist dabei keine bloße Technik, sondern eine gruppendynamische Qualität, die dort entsteht, wo Leitung nicht lenkt, sondern hält.
Fallvignette – Das Telefonat und die Stille
In unserer elften Sitzung berichtet Frau K. von der Tochter einer hochbetagten, bettlägerigen Bewohnerin, die Frau K., die Heimleiterin, seit Monaten mit Briefen an die Heimaufsicht überzieht und mit Anzeigen droht. Die Bewohnerin leidet unter ALS – Amyotrophe Lateralsklerose, eine unheilbare, fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Frau K., sonst temperamentvoll, präsent und manchmal „kaum zu bremsen“, wirkt ungewohnt bedrückt. Besonders beschäftigt sie ein Telefonat.
Nach Feierabend ruft sie auf Rückrufbitte den Ehemann der Tochter an. Aus dem geplanten Klärungsgespräch wird ein endlos scheinendes Gespräch über Pflege, Verantwortung, Vorwürfe und Versäumnisse. Fast eine Stunde lang bleibt Frau K. am Telefon, immer wieder nimmt das Gespräch neue Wendungen. Sie findet keinen Punkt, an dem sie es beenden kann. Sie berichtet, dass sie sich entgegen sonstiger Standhaftigkeit „wie gelähmt“ fühlte. Gegen Ende des Telefonats meldet sich plötzlich die Tochter aus dem Hintergrund zu Wort. Offenbar hat sie die ganze Zeit mitgehört, was Frau K. nicht bekannt war.
Dann sagt sie nur einen Satz: „Gell Frau K., Sie haben große Angst!?“
In der Gruppe entsteht plötzlich eine schweigende, fast lähmende, konzentrative Stille, niemand spricht. Frau K. blickt auf die Wand. Auch ich merke, wie mich der Satz trifft. Nach einer Weile bitte ich die Gruppe, bei diesem Satz zu bleiben und den eigenen Einfällen nachzugehen.
Zunächst meint jemand, warum Frau K. nicht einfach aufgelegt habe, es war ja schon nach Feierabend. Eine andere Teilnehmerin sagt, sie habe beim Zuhören plötzlich das Gefühl gehabt, selbst etwas falsch gemacht zu haben. Wieder jemand anderes beschreibt die Tochter als rücksichtslos, machtvoll und übergriffig. Kurz darauf erinnert sich eine Teilnehmerin an die letzte Lebensphase ihres Vaters. Von da an nimmt die Gruppe Fahrt auf.
Allein die Chiffre „ALS“ ruft Bilder eines unheilbaren, dramatischen Sterbens „bei lebendigem Leibe“ hervor. Immer wieder kehren wir zu derselben Frage zurück: Warum konnte Frau K. das Gespräch nicht beenden, war „wie gelähmt“? Je länger wir darüber sprechen, desto deutlicher wird, dass nicht nur Frau K. festgehalten wurde. Auch die Gruppe kommt von dieser Szene nicht los.
Die Wirkung des berichteten Telefonats hat den Gruppenraum erreicht, auch mich.
Plötzlich taucht bei mir die Erinnerung an einen tragischen ALS-Fall aus meiner eigenen Leitungspraxis in einer Schwerstpflegeeinrichtung auf. Vierzehn Jahre liegen dazwischen, und doch ist die damalige Atmosphäre bei mir sofort wieder präsent. Schuldgefühle, Ohnmacht und die quälende Frage, ob wir versagt haben könnten, weil der noch junge Patient verstarb. Gleichzeitig spüre ich einen starken Impuls, das Geschehen über Fachwissen, Standards und rationale Argumente zu ordnen. Ich möchte strukturieren, absichern und die diffuse Bedrohlichkeit auflösen.
Und tue es nicht. Stattdessen halte ich das Ungewisse aus „so gut es geht.“
Allmählich verändert sich etwas bei den Einfällen der Gruppe, die Zuschreibungen an die Tochter treten in den Hintergrund. Hinter der Wut werden andere Gefühle sichtbar. Hilflosigkeit, Angst, Verzweiflung. Zum ersten Mal lehnen sich einige in der Gruppe zurück, die Stimmen werden ruhiger. Die zuvor starre Atmosphäre beginnt sich allmählich zu lösen.
Kurz vor Ende der Sitzung erzählt Frau K. noch einen Traum: Sie steht an einem See ihrer Kindheit. Am Ufer befindet sich ein kleines Bootshaus. Hinter einer halbblinden Fensterscheibe erkennt sie das blasse Gesicht ihrer verstorbenen Mutter, über dem Wasser liegt Nebel. Der Traum bleibt im Raum. Niemand deutet ihn.
Und doch verschiebt sich etwas. Bilder von Abschied, Verlassenheit, Heimatlosigkeit und Verlust treten in den Vordergrund. Die Tochter, die Bewohnerin und Frau K. erscheinen plötzlich in einem anderen Zusammenhang.
Als die Sitzung endet, habe ich nicht das Gefühl, dass wir den Fall „irgendwie“ gelöst hätten, aber es ist eine Art melancholische Entspannung eingetreten. Und, wie ich es nennen möchte: eine einfühlende Nähe zur Tochter der Bewohnerin.
Auf dem Heimweg beschäftigt mich vor allem die Stille nach dem Satz der Tochter. „Gell Frau K., Sie haben große Angst!?“
Abstinenz als erfahrbare Kompetenz und Verantwortung
Die geschilderte Szene verdeutlicht, wie schnell Leitung unter Druck geraten kann, die eigene Unsicherheit durch Handlung, Wissen oder Deutung zu regulieren. Praktische Erfahrungen zeigen, dass Abstinenz keine statisch gegebene Qualität ist, selbst bei erfahrenen psychoanalytischen Leiter:innen. Vorschnelle Interpretationen, unreflektierte Projektionen oder ungeduldige Interventionen können die Abstinenz verletzen – mit unmittelbaren Auswirkungen auf den Gruppenprozess.
Ein Verlust der Abstinenz während einer Sitzung kündigt sich oft subtil an: durch zunehmenden inneren Druck zur Intervention, schnelle Hypothesenbildung oder das Bedürfnis, Spannungen rasch aufzulösen. Typische Fallstricke liegen in unreflektierter Identifikation, im Wunsch nach Wirksamkeitsnachweisen oder im Versuch, eigene Unsicherheit durch fachliche Autorität zu kompensieren.
Die Leitung sollte die eigene Spannung bewusst wahrnehmen, reflektieren und simultan die Gruppe beobachten. Dieses parallele Wahrnehmen stellt eine zentrale, erfahrungsbasierte Kompetenz dar, die kontinuierlich geschult werden muss. Abstinenz ist somit keine Haltung der Unberührtheit, sondern die Kunst des bewussten Haltens.
Vielfalt halten: Multiprofessionelle Dynamiken
Supervisor:innen-Balintgruppen bestehen häufig aus Teilnehmenden mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen (Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, Beratung). Diese Vielfalt erzeugt ein komplexes Spannungsfeld. Abstinenz bedeutet hier eine aktive Haltung, die Dynamiken sichtbar macht, ohne sie vorschnell zu ordnen.
In multiprofessionellen Gruppen überlagern sich unbewusste Prozesse der Fallarbeit mit den Hierarchien der jeweiligen Berufskulturen. Spannungen aus den Herkunftsinstitutionen spiegeln sich oft als Parallelprozess (Wittenberger, 2019) in der Gruppe wider. Die bewusste Wahrnehmung und das Aushalten dieser Prozesse durch die Leitung ermöglichen es der Gruppe, verdeckte Dynamiken zu reflektieren. Diese Haltung schafft Raum für die Wertschätzung der Vielfalt, in der sich unterschiedliche Perspektiven zu einem komplexeren Verständnis des Falles ergänzen.
Gerade in multiprofessionellen Gruppen zeigt sich, wie eng Fallarbeit, institutionelle Erfahrungen und unbewusste Gruppenprozesse miteinander verwoben sind. Abstinenz bedeutet hier nicht Neutralität, sondern die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven und die damit verbundenen Spannungen wahrzunehmen, ohne sie vorschnell aufzulösen.
Ethische Dimension und Vertrauen
Abstinenz besitzt eine klare ethische Dimension. Die Leitung trägt Verantwortung für den Prozess, nicht für dessen Ergebnis. Sie stellt sicher, dass Unsicherheit ausgehalten werden kann, ohne die Gruppe zu überfordern. Vertrauen entsteht, wenn Teilnehmende erleben, dass Ambivalenzen weder bewertet noch instrumentalisiert werden (Weigand, 2010). Abstinenz schützt vor unbewusster Dominanz und ermöglicht kollektive Selbstreflexion, gerade in Gruppen mit Statusunterschieden.
Fazit: Wo Leitung hält, entfaltet sich Verstehen
Abstinenz und Haltung bilden das Fundament professioneller Leitung in Balintgruppen für Supervisor:innen. Leitung zeigt sich als kontinuierliches Halten und Gestalten des Raums. Durch diese bewusste innere Arbeit gewinnt die Gruppe die Freiheit zu tiefer Reflexion und nachhaltigem Lernen.
Reflexion zum Entstehungsprozess des Beitrags
Die Grundlage dieses Beitrags bildet eine kontinuierliche Teilnahme an Balintgruppen seit dem Jahr 1994. Die über drei Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen bei unterschiedlichen Leiter:innen ermöglichten einen differenzierten Blick auf verschiedene Leitungsmodelle und deren unmittelbare Wirkung auf die Teilnehmenden sowie auf den Gruppenprozess. Momente der Irritation, des Staunens oder auch der kritischen Distanz gegenüber vorschnellen Deutungen markierten dabei den Weg von einer zunächst vorbewussten Erfahrung hin zu einer gezielten reflexiven Einordnung im Rahmen der Balintausbildung.
In diesem Sinne versteht sich der vorliegende Text selbst als Produkt abstinenter Arbeit: Er ist das Ergebnis einer bewussten Zurückhaltung gegenüber vorschnellen Ordnungsversuchen und einer geduldigen Verdichtung von Praxiserfahrung, Fachdiskursen und theoretischer Recherche.
Ein zentrales Leitmotiv bildete dabei ein Satz von Gerhard Wittenberger: »Das Unbewusste arbeitet präzise.« Weitergedacht bedeutet dies für die Leitungspraxis: Sobald der Versuch unternommen wird, das Erlebte vorbewusst oder bewusst greifbar zu machen, geht unweigerlich ein Stück dieser unmittelbaren Präzision verloren. Doch genau in diesem Ringen, in dieser notwendigen Unschärfe und dem steten Versuch der sprachlichen Annäherung an das unbewusste Geschehen, liegt die vitale Spontaneität und die eigentliche Wirksamkeit der Balintarbeit.
Literatur
- Arendt, H. (2005). Denken ohne Geländer: Texte und Briefe (H. Bohnet & K. Stadler, Hrsg.). Piper.
- Argelander, H. (1970). Das Erstinterview in der Psychoanalyse. Suhrkamp.
- Balint, M. (1957). Der Arzt, sein Patient und die Krankheit. Thieme.
- Cremerius, J. (1998). Abstinenz in Balintgruppen. Edition Diskord.
- Freud, S. (1999a). Ratschläge für den Arzt bei der psychoanalytischen Behandlung (Originalarbeit veröffentlicht 1912). In: Studienausgabe, Ergänzungsband: Schriften zur Behandlungstechnik. S. Fischer.
- Freud, S. (1999b). Bemerkungen über die Übertragungsliebe (Originalarbeit veröffentlicht 1915). In: Studienausgabe, Ergänzungsband: Schriften zur Behandlungstechnik. S. Fischer.
- Lorenzer, A. (1986). Tiefenhermeneutik und Gruppenprozesse. Suhrkamp.
- Otten, H. (2003). Professionelle Beziehungen. Vandenhoeck & Ruprecht.
- Reik, T. (1983). Hören mit dem dritten Ohr: Die innere Erfahrung eines Psychoanalytikers. Klett-Cotta.
- Weigand, W. (2010). Haltung in der Supervision. Springer.
- Wittenberger, G. (2019). Die Balint-Gruppe – ein „Nadelöhr“ der Gruppendynamik. FiS Newsletter 14, S. 4–12.
- Zimmer-Leinfelder, I. (2017). Abstinenz in der Supervision. FiS Newsletter 11, S. 15–22.
Uwe Kowalzik
Balintgruppenleiter (FIS), Supervisor (DGSv), Gruppendynamischer Leiter (DGGO), Dozent, Sozialmanager und psychodynamischer Organisationsberater. Er ist vornehmlich im Bereich sozialer, pflegerischer und Bildungsorganisationen tätig und leitet Balintgruppen mit Supervisor:innen und mit Führungskräften in Freiburg im Breisgau. Er ist Gründer des Kowalzik Instituts Freiburg und Mitglied der Sektion III multiprofessionell der deutschen Balintgesellschaft (DBG). Umfängliche Autorentätigkeit, u. a. der Reihen Balint Letters, Gruppendynamische Fragmente, Das Unbehagen in Organisationen, Dialektik der Führung und Organisationsdynamische Essays auf LinkedIn.
