Berlin (Suhrkamp Verlag, 2021), 130 Seiten, 10,00 €
Filmempfehlung: „Atlas“, ein Film von David Nawrath (2018)
Mechthild von Prondzinski stellt den Film „Atlas“ von David Nawrath vor. Es geht um Schuld, Verantwortung und Einsamkeit, aber lesen Sie selbst und vor allem sehen Sie anschließend selbst.
Andreas Kossert: Flucht
Das Thema „Flucht“ ist ein schweres Thema, das sich sicher nicht als Bettlektüre eignet. Bruno Gittinger beschreibt am Anfang des Beitrags etwas, das vielen bekannt sein dürfte: Auf das Thema hat man keine Lust. Aber dann packt das Buch von Andreas Kossert einen doch, wenn man versteht, dass es sich dabei um ein unendliches Menschheitsthema handelt, das seine Spur durch die Jahrhunderte zieht.
Helga Schubert: Vom Aufstehen
Ein „Leben in Geschichten“ stellt uns Bernadette Grawe vor. Es handelt sich um eine Veröffentlichung der Schriftstellerin und Psychotherapeutin Helga Schubert, die in diesem Buch den Leser*innen die innere Verarbeitung von eigenen Erlebnissen, von privaten und politischen Erfahrungen schenkt.
Philippe Jaccottet: verschiedene Veröffentlichungen
Dr. Jürgen Kreft stellt drei Bücher des Lyrikers, Essayisten und Übersetzers Philippe Jaccottet vor, der im Februar dieses Jahres im Alter von 95 Jahren verstorben ist. Die Schönheit und Einfachheit der Sprache ist eine Einladung für den einen oder anderen literarischen Spaziergang.
Robert Maxeiner: Von Menschen, Hunden und Wölfen
Um ein ganz anderes literarisches Material, ebenfalls von Dr. Jürgen Kreft vorgestellt, handelt es sich bei den Essays und Satiren von Robert Maxeiner. In ca. 40 Texten findet sich Anregendes, Nachdenkliches und auch das eine oder andere Provokante.
David Grossmann: Was Nina wusste
„Was Nina wusste“ lautet der Titel eines Romans von David Grossmann, den Maria Kröger uns ans Herz legt. Der Roman orientiert sich an der Lebensgeschichte von Eva Panic-Nahir, einer Freundin des israelischen Autors.
Johann Baptist Metz: Memoria Passionis
Schließlich regt Wolfgang Weigand zur relecture eines Werkes des Münsteraner politischen Theologen Johann Baptist Metz von 2006 an. Weigand greift den Titel „Memoriam passionis“ auf und bringt die Metz’schen Überlegungen mit unseren heutigen Katastrophen in Verbindung.
