„Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug“
Corinna Korbs Beitrag „Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug“ weist mit dieser berührenden Zeile aus Hilde Domins Gedicht auf den für Übergänge notwendigen Mut und Optimismus, auf Zuversicht, aber auch auf Unsicherheit und Risiken hin, die Übergangszeiten prägen.
„Und jetzt bin ich Supervisorin“ – Bleibt nun alles anders oder wird dann alles gleich?
Susan Yassami greift in ihrem Text „Und jetzt bin ich Supervisorin“ die Möglichkeit auf, Rituale zur Bewältigung unsicherer Übergangsphasen zu entwickeln. Rituale, die ein Davor und ein Danach markieren und in allen Kulturen zu finden sind.
Übergang – eine Phase, die es wert ist, betrachtet zu werden?!
An einer ganz anderen Stelle ihres beruflichen Lebens, nämlich dem Übergang in den Ruhestand, beschreibt Rita Paß in ihren Reflexionen „Übergang – eine Phase, die es wert ist, betrachtet zu werden?!“ Übergänge als Prozess zwischen nicht mehr und noch nicht, der Zeit braucht für Reflexion, Loslassen und Anpassen an Neues. In ihrer persönlichen Situation geht es dabei auch um die Frage, wie viel der durch den Ausstieg aus der universitären Rolle gewonnenen Zeit sie in Zukunft für die Erweiterung ihrer supervisorischen Praxis nutzen möchte.
Der Ausstieg
Allmählich, mit 67 Jahren, beende ich meine berufliche Tätigkeit. In meinem Ausbildungskurs, dem ersten des FIS, gehörte ich zu den jüngsten Teilnehmer*innen. Nun arbeite ich seit 35 Jahren als selbstständiger Supervisor. Meine angestellte Tätigkeit als Sozialarbeiter hatte ich Ende der…
Einige Gedanken zu Geschlechtsdysphorie und Transgender bei Jugendlichen
Im Märzheft der PSYCHE erschien ein aufrüttelnder und höchst aktueller Beitrag des englischen Psychoanalytikers David Bell, der an der Londoner Tavistock-Klinik langjährige Erfahrungen mit minderjährigen Patienten machen konnte, bei denen Geschlechtsidentitätsstörungen diagnostiziert und die dann zur medikamentösen und operativen Geschlechtsumwandlung…
Notwendige Veränderungen als liminale Schwellenerfahrungen
Ein Plädoyer für bewusst ritualisiertes Gestalten des Generationenwechsels in Ausbildungsinstituten für Supervision Einleitung: Generationenwechsel oder worum geht es eigentlich? Ausbildungsinstitute für Supervision befinden sich in einer Phase kritischen Wandels. Die Generation der Gründer*innen – bis heute in beeindruckender Lebendigkeit engagiert…
Der erfolgreich bittere Weg vom alternativen Projekt zur sozialen Institution
Übergänge am Beispiel der Frauen- und Mädchenprojekte Wir danken Frau Prof. Dr. Brückner für die freundliche Zustimmung zur erneuten Veröffentlichung ihres Textes, der uns im Zusammenhang mit der Diskussion interessant scheint. Aus: Forum Supervision 2005, Heft 25, S. 29–45 Zusammenfassung:…
„Wie sich die Bilder gleichen“
Eindrücke aus Prozessen in der Queeren/Diversity Bewegung im Blick auf den von Margrit Brückner beschriebenen Weg der Frauenbewegung In letzter Zeit beschäftigt mich das Thema „Wiederholungen“ immer öfter. Nicht nur im Blick auf neue Mode- oder Einrichtungstrends, sondern auch im…
Gekommen, um zu bleiben?
Zur Bedeutung des Onboardings für die Einzelperson und die Organisation. Die Frage nach dem guten Start in eine neue berufliche Tätigkeit dürfte in vielen Supervisions- und Coachingprozessen Thema sein. Sowohl die Personen, die sich in eine neue berufliche Situation begeben…
„Entwicklung der eigenen Profession durch die FiS-Supervisionsweiterbildung und die eigene Praxis“
Erste Auswertung zur Umfrage Die Frage, wie sich die eigene Profession durch die Supervisionsausbildung und durch die eigene Praxis danach entwickelt, hat uns dazu bewogen, eine Umfrage zu konzipieren, um uns diesem Themenfeld zu nähern. Bei den FiS-Supervisionstagen im April/Mai…
„Mein Körper – meine Energie“
Empfehlung: ARD Mediathek Wissen TV-Dokus können mich i.d.R. wenig begeistern. – Ich bin meist nach kurzer Zeit wieder „raus“, weil es mir zu schnell oder zu langsam geht, weil mir der Blick auf komplexe Themen zu einfach dargestellt oder auch…
„Wie junge Leute die Arbeitswelt verändern“
Von Lutz Lyding erreichte uns der Hinweis auf einen Beitrag in der ARD-Mediathek, den wir gerne weitergeben. Die Dokumentation gibt einen interessanten Eindruck davon, wie junge Menschen sich ihre berufliche Zukunft vorstellen.
Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen – aber wissen sollten
hanserblau, München 2021 Ein berührendes und eindrückliches Buch. Alice Hasters, Journalistin und 1989 in Köln geboren, beschreibt, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau prägt. Dabei geht es nicht darum, den Rassismus am rechten Rand der Gesellschaft zu durchleuchten. Es…
Gabriele von Arnim: Das Leben ist ein vorübergehender Zustand
5. Auflage 2021, Hamburg Freund*innen haben mir das Buch geschenkt. Es war gerade 2 Monate her, dass eine Frau gestorben war, die ich über zwei Jahre bis zu ihrem Sterben begleitet habe. Es schien fast so, als hätten sie es…
Klaus Antons: Supervision mit größeren Gruppen und Teams.
Unter Mitarbeit von Almut Aeppli, Patricia Kramer, Sabine Kvapil, Dagmar Lampart und Margot Ruprecht. Carl-Auer-Systeme Verlag Heidelberg 2022, 159 S „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ Der Autor dieses Buches, Dr. Klaus Antons, dürfte vielen Leser*innen mit Bezügen zu Gruppendynamik, Gruppenpsychologie,…
